Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist es auch bei uns deutlich zu sehen und zu spüren.

Irgendetwas ist anders, etwas beginnt sich zu verändern.

Im Drogeriemarkt sind ganze Regale leer, Desinfektionsmittel werden nur in kleinen Mengen verkauft.

Der Supermarkt hat seit Tagen kein Toilettenpapier mehr und Nudeln suche ich vergeblich.

Seit Wochen gibt es kaum ein anderes Thema in den Medien als Corona, Pandemie, Epidemie, Neuerkrankungen und was man nun auf keinen Fall tun soll oder unbedingt machen muss – um vorzusorgen, sich sicher zu fühlen oder sich vor Ansteckung zu schützen.

Ich bin trotzdem sehr ruhig und entspannt und sehe dem ganzen Geschehen relativ gelassen entgegen.

Warum?

Wirst du dich jetzt vielleicht fragen.

Ja, ich finde es gut, informiert zu werden. 

Ja, ich finde es wichtig, die neuesten Entwicklungen zu erfahren.

Ja, es ist richtig gerade jetzt achtsam und sensibilisiert zu sein.

ABER

Angst und Panik sind keine gute Grundlage um vernünftige Entscheidungen zu treffen.

Angst macht uns auf etwas aufmerksam.

Angst fordert uns auf genauer hinzuschauen und uns mit einer Situation oder einer Sache intensiver auseinanderzusetzen.

Wir haben oft Angst vor dem Unbekannten, vor etwas, das uns nicht vertraut ist.

Influenza ist eine alte Bekannte, aber Corona?

Nein, die kennen wir noch nicht. 

Woher kommt sie?

Was macht sie?

Müssen wir uns vor ihr in Acht nehmen?

Das kann schon alles ganz schön Angst machen.

Wenn ich im August 300 km alleine die Alpen überquere, werde auch ich nicht angstfrei sein. Diese Angst wird sich unterschiedlich zeigen. 

Ich kann stürzen, mich verletzen, das Wetter kann in den Alpen gefährlich werden, mein Organismus kann schlapp machen usw.

Je mehr ich meine Energie darauf verwende danach zu schauen, was alles passieren könnte, desto mehr Dinge werde ich finden.

Wohin geht deine Aufmerksamkeit und Energie?

Die meisten Menschen verwenden gerade jetzt unglaublich viel Energie darauf, sich damit zu beschäftigen was EVENTUELL und VIELLEICHT passieren könnte.

Man rüstet sich für den schlimmsten Fall, versucht vorzusorgen, sich abzusichern.

Die ganze Aufmerksamkeit und der Fokus richtet sich nach außen.

Genau davon leben ganze Wirtschaftszweige und Branchen.

Es werden uns für alle möglichen schlimmen Fälle und Katastrophenszenarien Sicherheiten verkauft, damit wir beruhigt sind und uns behütet und beschützt fühlen.

ABER

Das Toilettenpapier und ein voller Vorratsschrank ist nicht entscheidend ob wir an Corona erkranken oder nicht.

Der beste Schutz den wir haben, hat uns die Natur mitgegeben – unser Immunsystem. Denn unser Körper ist bestens darauf spezialisiert sich gegen alle möglichen Angreifer zu schützen.

Wir sind ein ein fantastischer, hochspezialisierter und unglaublich anpassungsfähiger, lebendiger Organismus.

Jedesmal, wenn ich lange Distanzen laufe, kommt ein Punkt, an dem ich anfange zu zweifeln und manchmal auch Angst bekomme.

Angst es nicht zu schaffen.

Angst mich zu überfordern.

Angst zu scheitern.

Dann beginne ich ganz bewusst meine Gedanken zu kontrollieren.

Ich will Zweifel und Ängste nicht noch mehr mit Energie füttern und ihnen nicht noch mehr Raum geben.

Ich mache mir dann deutlich bewusst, dass mein Körper genau dafür gemacht ist, was ich tue. Er ist für Bewegung, laufen und aktiv sein perfekt ausgestattet.

Ich gehe dann in absolutes Vertrauen. 

Ich vertraue darauf, dass die Natur gut und richtig ist und lasse los, weil ich weiss, dass ich manche Dinge rational nicht kontrollieren kann.

Auch bei dieser ganzen Corona-Hysterie, finde ich es absolut wichtig, sich innerlich nicht auf Angst und Panik auszurichten.

Es geht um Ur-Vertrauen.

Den grössten Schutz gibst du dir selbst und ist in dir selbst.

Das heisst nicht, dass du leichtsinnig, alle Empfehlungen missachten sollst. Nein, keineswegs.

Aber es bedeutet deine Gedanken darauf auzurichten, dass du gut gerüstet bist. Es geht um das Ur-Vertrauen, das dein Organismus und deine Abwehr stark genug sind, diesem Virus den Kampf anzusagen.

Du bist mit dem besten Rüstzeug ausgestattet, das es gibt.

Unser Immunsystem entwickelt sich und passt sich genauso an, wie Bakterien und Viren auch und es stellt sich jeden Tag erfolgreich Millionen von Krankheitserregern.

Das ganze System ist in einem permanenten Veränderungs – und Anpassungsprozess und das ist gut so.

Gerade jetzt übe ich mich darin, in ein tiefes Vertrauen zu gehen und noch mehr darauf zu achten, was ich brauche.

Ich schaue genau hin, was mir gut tut, um mein Immunsystem stark zu machen und es zu unterstützen.

Ich gönne mir mehr Pausen, bin gut zu mir, ernähre mich ausgewogen und gesund.

Ich tue alles dafür mich zu stärken – körperlich und mental.

Denn das macht auch mein Immunsystem unbezwingbar.

Ich vertraue, dass mein Organismus stark, gesund und gut gerüstet ist und ich das schaffen werde – egal was da kommt.

Ich vertraue, dass alles gut wird.

Mit meinem klaren und achtsamen Bewusstsein und meinem fantastischen Abwehrsystem fühle ich mich selbstsicher und beschützt.

Denn auch Corona wird irgendwann zu einer alten Bekannten werden, die ab und zu einmal vorbei schaut und dann auch wieder geht.