Mit der Motivation ist das so eine Sache. Meistens sind wir am Anfang, wenn wir etwas Neues ausprobieren, lernen wollen oder uns ein neues Ziel stecken sehr hoch motiviert. Gerade auch zu Beginn erleben wir sehr schnell kleine Erfolge, was für unser Belohnungszentrum im Gehirn sehr wichtig ist.

Anstrengend oder schwierig wird es dann, wenn wir an unsere Grenzen stossen oder der Fortschritt und der Erfolg nicht gleich sichtbar ist. Diese Grenzen können mental, emotional, körperlich oder mit äusseren Umständen zusammenhängen.

Wenn wir uns nun nicht ganz klar über unsere Ziele sind oder warum wir etwas erreichen oder verändern wollen, wird es ganz schwierig unserem inneren Schweinehündchen schmackhaft zu machen, warum wir etwas weiter machen sollen. Schliesslich bedeutet das Energie, Zeitaufwand, Stress und…und…und…

Die Liste der Argumente, es einfach sein zu lassen wird immer länger und grösser, als die Punkte, warum wir weiter machen sollten. Gewohntes und Vertrautes lassen wir nicht so gerne los. Noch schwieriger wird es, wenn starke Gefühle dazu kommen wie Angst.

Wenn wir lernen, unseren inneren Antrieb so zu stärken, dass die antreibenden Gefühle grösser sind als die hemmenden, können wir fokussiert bleiben und unser Motivationstief als ein Gefühl wahrnehmen, dass uns nur ein Stück begleitet und dann wieder vergeht.